Warum gibt es nichts Neues ??? (Achtung lang......)

Warum um Gottes willen gibt es eigentlich auf dieser Homepage immer wieder lang und längere Lücken, in denen sich alle fragen müssen: was macht er eigentlich der dicke Pörzel ????

Und wenn er etwas macht warum läßt er uns nicht daran teilnehmen an seinem bunten, interessanten, skurilen Leben......

Das werde ich jetzt mal in epischer Breite erklären. Anfangen möchte ich mit einer sehr schönen Geschichte, entnommen ohne freundliche Erlaubnis, ich zitiere also - aus: Die Kuh die weinte, von Ajahn Brahm.

Ajahn Brahm wurde 1951  in London geboren. Er absolvierte ein Studium der theoretischen Physik an der Universität von Cambridge. Seit 32 Jahren ist er buddhistischer Mönch. Neun Jahre lang lebte, studierte und meditierte er in einem thailändischen Waldkloster unter dem Ehrwürdigen Meister Ajahn Chah.

Heute ist Ajahn Brahm der Abt des Bodhinyana Klosters in der Nähe von Perth (Westaustralien) und eine der herausragenden Persönlichkeiten der erstarkenden buddhistischen Bewegung auf dem fünften Kontinent.

Dieses Buch ist natürlich in meinem Laden erhältlich und ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen, übrigens wird es sogar bis Paris ausgeliefert durch meinen französischen Sonderboten Jörgili....

Und nun geht es los:

 

Der Hammer 

 

Jeder von uns begeht ab und zu einen Fehler. Im Leben geht es darum, immer seltener Fehler zu machen. Um diesem Ziel näher zu kommen, verfolgen wir in unserem Kloster die Strategie, Mönchen Fehler zu gestatten. Wenn sie keine Angst vor Fehlern haben, begehen sie nämlich auch weniger.

Eines Tages, als ich durch unsere Anlage lief, entdeckte ich einen vergessenen Hammer im Gras. Er musste da schon eine Zeitlang gelegen haben, denn er hatte bereits zu rosten begonnen.

Die Achtlosigkeit meiner Mönche enttäuscht mich zutiefst. Alles, was wir im Kloster benutzten - war von schwer arbeitenden Laien-Buddhisten gespendet worden. Ein armer, aber großzügiger Laie hatte vielleicht Wochen gespart, um uns diesen Hammer kaufen zu können. Es gehörte sich nicht, derart nachlässig mit einem Geschenk umzugehen. Empört berief ich eine Versammlung der Mönche ein.

Mir wird nachgesagt, dass ich normalerweise so sanftmütig wie ein Lamm bin, aber an jenem Abend war ich voller Wut und verpasste meinen Mönchen eine ordentliche verbale Abreibung.

Sie mussten ihre Lektion lernen und begreifen, wie wichtig es war, mit den wenigen Besitztümern, die wir hatten, sorgsam umzugehen.

Als ich mit meiner Strafpredigt fertig war, saßen alle Mönche blass, schweigend und sehr aufrecht vor mir.

Ich wartete eine Weile darauf, dass der Schuldige seine Verfehlung eingestand, doch niemand meldete sich. Steif saßen die schweigenden Mönche da und warteten.Höchst entäuscht von meinen Mönchen verließ ich den Versammlungssaal. Derjenige, der den Hammer im Gras liegen gelassen hatte, hätte wenigstens den Anstand haben sollen, sich zu erkennen zu geben und sich zu entschuldigen. War meine Strafpredigt vielleicht zu streng gewesen.

Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Jetzt wusste ich, weshalb keiner der Mönche das Vergehen gestanden hatte. Ich machte auf dem Absatz kehrt und ging zurück in den Versammlungssaal.

"Mönche!", verkündete ich."Jetzt weiß ich wer den Hammer liegen gelassen hat. Ich war es selbst!"

Mir war völlig entfallen, das ich vor einiger Zeit draußen gearbeitet hatte, gerufen worden war und in meiner Eile vergessen hatte, den Hammer wegzuräumen. Nicht einmal während meiner wütenden Ansprache war mir das eingefallen. Die Erinnerung kehrte zurük, nachdem ich meinen Mönchen die Leviten gelesen hatte. Ich selbst hatte den Fehler begangen. Das war vielleicht peinlich!Glücklicherweise dürfen die Mönche in meinem Kloster Fehler machen, sogar der Abt.

Ajah Brahm

 

Dies ist eine von 108 Geschichten und alle sind wunderschön......

Also was habe ich in den vergangenen Tagen gemacht:

108 Geschichten gelesen....

Ich war bei einer Geisterbeschwörung und habe mich danach tagelang selbst in diesem Fach geübt, mit Erfolg .....

Ich habe dutzende Bücher gelesen, die nun in meinem Laden stehen und habe über deren Inhalt nachgedacht. Wie ihr wißt schreibe ich ja momentan an meinen Memoiren, das ist natürlich auch sehr zeitaufwändig, ich habe Holz gestapelt, den Garten aufgehübscht, im Laden umgeräumt, eine Menge neue Leute kennengelernt, plane ein Kunstprojekt, feile an meinen Charakterzügen, faste, fahre ab und an mal auf einen kurzen Besuch nach Jammertal, und und und.

Würde ich täglich über meine teilweise skurilen Erlebnissen berichten, jetzt mal ehrlich - das könnte doch keiner aushalten, besonders nicht die, die Tag für Tag hinter dem selben Büroschreibtisch sitzen........., das könnt ihr doch verstehen......, ihr würdet ja vor Neid grün und blau............., also dann ihr Lieben, macht es gut, genießt die Sonne und Vorbestellungen für das Buch nehme ich unter Kommentare entgegen, euer Pörzel, ein getarnter erwachsener Hyperaktiver mit äußerlich lethargischem Erscheinungsbild...

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